Die Geschichte des Roulettes

Roulette ist aus keinem Casino vor Ort oder den modernen Onlinecasinos fortzudenken und sorgt für einen großen Spielspaß mit tollen Gewinnchancen. Wie bei vielen Glücksspielen liegen die genauen Ursprünge des Roulettes im Dunklen, in den Grundlagen dürfte das Spiel jedoch mehrere Jahrhunderte alt sein. Als gesichert gilt allerdings, dass die heute bekannte Variante des Roulettes ihre Wurzeln in Frankreich besitzt.

Die Anfänge des Roulettes

Der Begriff "Roulette" stammt aus dem Französischen, heißt wörtlich übersetzt "Kleines Rad" und deutet auf die französischen Ursprünge des Spiels hin. Allgemein wird angenommen, dass das erste Rouletterad nach heutiger Vorstellung vom französischen Mathematiker Blaise Pascal erfunden wurde. Zeitlich wird diese Erfindung dem Ende des 18. Jahrhunderts zugeschrieben, so dass Roulette seit knapp 250 Jahren bekannt ist.

Die europäische Roulette-Variante

Aktiv wird das Roulette als Spiel seit Mitte des 19. Jahrhunderts betrieben, die Regeln des ursprünglichen Glücksspiels wurden von den Franzosen Louis und Francois Blanc ausgearbeitet. Bereits wenige Jahre nach der Einführung als Spiel wurde die Null als 37. Feld auf dem Rouletterad hinzugefügt, um die Gewinnchancen für die Spielbank oder das Casino etwas zu erhöhen. Die Variante mit einer einzelnen Null wird seitdem als europäisches Roulette bezeichnet. Da zur damaligen Zeit Glücksspiel in Frankreich verboten war, erfreute sich das Spiel vor allem im Südwesten Deutschlands sowie im Fürstentum Monaco großer Beliebtheit. Hier sind noch heute in Monte Carlo oder Baden-Baden sehr renommierte Casinos zu finen.

Die Anfänge des amerikanischen Roulettes

Allgemein wird angenommen, dass das Roulette bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten kam. Vielen Casinobetreibern in den Staaten reichten die Gewinnchancen für die eigene Spielbank nicht aus, so dass nach Möglichkeiten gesucht wurde, das eigene Haus besserzustellen. Dies wurde durch die Einführung der Doppel-Null realisiert, die fortan neben der einfachen Null auf jedes amerikanische Rouletterad aufgetragen wurde und die Gewinnchancen für die Spielbank erhöhten. Bis heute wird ein Rouletterad mit zwei Nullen als amerikanisches Roulette bezeichnet. Sowohl in Europa als auch in den USA wurde Roulette sehr schnell zu einem der beliebtesten Glücksspiele, das über das 20. Jahrhundert hinweg bis heute in keinem Casino mehr fehlen darf.

Die Geschichte des Online-Roulettes

Mit Einführung des Internets entstanden Mitte der 1990er Jahre die ersten Onlinecasinos. Alle großen Casinos im Internet setzten schon zu dieser Zeit auf Roulette als eines der führenden Spiele. Hierbei wurde früh auf eine originalgetreue Präsentation durch eindrucksvolle Grafiken und authentische Soundeffekte geachtet, um eine echte Alternative zum Besuch im ortsansässigen Casino zu schaffen. Durch das Angebot verschiedener Varianten, hohe Ausschüttungsquoten und Bonusaktionen wurde im Laufe der Jahre ein größerer Anreiz zum Spielen des Online-Roulettes geschaffen.

Da über die letzten Jahre die Zahl der Onlinecasinos noch gewachsen ist, dürfte einem größeren Erfolg des Roulettes im Internet nichts im Wege stehen. Unabhängig hiervon erfreuen sich Spielbanken vor Ort weiterhin eines großen Zulaufes und bieten ebenso wie Internetplattformen ein seriöses und abwechslungsreiches Spielerlebnis, nicht zuletzt durch Roulette als weltbekannten Klassiker.

Mythen rund ums Roulettespiel

Dieser Mythos ist definitiv falsch, wie der Blick in jedes größere Casino zeigt. Grundlegend ist zwischen zwei verschiedenen Spielweisen zu unterscheiden, die auf verschiedene Rouletteräder zurückgreifen. Das europäische Roulette trägt die Zahlen von Null bis 36, bei der amerikanischen Roulette-Variante gibt es ein zusätzliches Feld mit der Doppel-Null (00), welche die Gewinnchancen des Spielers zusätzlich reduziert.

Mythos 1: Die Gewinnchancen betragen in vielen Fällen 50:50

Tatsächlich würde bei jedem Durchgang mit dem Setzen auf mehrfache Chancen (Rot/Schwarz, gerade/ungerade) eine exakte Gewinnchance von 50 % bestehen, wenn nicht die Nullen wären. Diese sperren die gesamten Einsätze auf dem Tableau oder führen diese direkt der Bank zu.

Unabhängig hiervon ist es jedem Spieler überlassen, auf die Hälfte der Zahlen des Tableaus zu setzen, allerdings ist dies keine geheimnisvolle Taktik. Um die Gewinnchancen beim europäischen Roulette auf über 50 % zu bringen, müssen 19 verschiedene Zahlen inklusive Null ausgewählt werden. Dies sind mehr als 50 % der Zahlen des Tableaus, so dass langfristig eher verloren als gewonnen wird.

Mythos 2: Entgegengesetzte Wetten tricksen das Casino aus.

Gerade Anfänger glauben den Mythos, das man sich mit einem Freund als vermeintlich Unbekannten an einen Spieltisch setzen kann und gemeinschaftlich durch entgegengesetzte Wetten die Gewinnchancen steigert. Beispielsweise könntest du zehn Euro auf Rot und dein Freund 15 Euro auf Schwarz setzen. Insgesamt sind 25 Euro im Spiel, das Verlustrisiko liegt jedoch nur bei fünf Euro. Schnell wird hierbei übersehen, dass die Spielbank unabhängig vom Ausgang des Durchgangs den Einsatz der verlorenen Wette einkassiert und dies fortwährend bei jedem Spin tun wird. Auf Dauer wird die gemeinschaftliche Bankroll beider Spieler also in jedem Fall sinken.

Mythos 3: Nach einer bestimmten Dauer kommt jede Zahl einmal

Roulette ist ein reines Glücksspiel mit zufälligem Ausgang. Sämtliche Spins der Vergangenheit haben absolut keinen Einfluss darauf, welche Zahlen in Zukunft auf dem Rouletterad erscheinen werden. Die Wahrscheinlichkeit, das eine bestimmte Wahl in einem Durchgang fällt, wird nicht von ihrem Erscheinen in der Vergangenheit beeinflusst. Bei minderwertigen Rouletterädern, z. B. als Spielzeug für den privaten Bereich, kann es durch die fehlende Ausbalanciertheit zur Häufung bestimmter Zahlen kommen. Durch regelmäßige Überprüfungen und Sicherheitskontrollen wird dies jedoch in einem professionellen Casino vor Ort bzw. in Onlinecasinos mit ihren echten Zufallsgeneratoren niemals eintreten.

Mythos 4: Mit Mathematik und Statistik lässt sich das Roulettespiel schlagen

Auch dieser Mythos lässt sich durch die Tatsache entkräften, dass das Roulette ein reines Glücksspiel ist. Das Erstellen von Statistiken über die letzten Durchgänge und ihre mathematische Analyse können deshalb getrost unterlassen werden. Spins beim Roulette laufen vollkommen zufällig ab und lassen sich in keinster Weise durch Statistiken oder höhere Mathematik voraussagen.

Mythos 5: Ein professionelles Bankroll-Management lohnt nicht

Wie erfahrene Glücksspieler wissen, ist eine dauerhafte Kontrolle der eigenen Bankroll ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Sessions. Ein Spieler sollte zu jedem Zeitpunkt wissen, wo die finanziellen Grenzen liegen und welche Einsätze vertretbar sind.

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